Nov/110
Die 7 Stufen des Wahnsinns – jetzt überall erhältlich
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Feb/120
Lesprobe 2 – Die 7 Stufen des Wahnsinns
Eine Leseprobe zu meinem Roman Die 7 Stufen des Wahnsinns. Zum Lesen einfach den Link unten anklicken. Viel Vergnügen und gute Unterhaltung!
Manuskript – Die sieben Stufen des Wahnsinns – Leseprobe 2
Jan/120
Der Mond
Schenke mir den goldenen Glanz,
auf dem ein jeder Engel tanzt,
wenn Du ihn Richtung Erde schickst
und damit jedermann verzückst.
Streichle mich mit deinen Strahlen,
stets versuch ich zu bewahren
diesen Schatz von großem Wert,
den nicht nur jeder Dieb begehrt.
Erhelle mir den Lebensweg,
auf dem mein Herz dem Glück zustrebt,
voll von hoffnungsvollen Träumen,
will ich nicht eine Nacht versäumen.
Oh edler Mond, ja, Du bist es,
der niemals meinen Geist verlässt
und dort die Kreativität anregt,
auf dass sie dort für immer lebt.
Jan/120
Albtraum
Feuertänze voller Schrecken,
Tränen schmücken alle Wangen,
dunkle Wesen ruhn im Schatten,
neiden das, was sie nie hatten.
Wolkenbänder voller Zauber,
Regen, der den Tode trägt,
Elfen weinen ihn zu schaffen,
die Trauermiene sie verrät.
Geisterstunde leitet ein
das, was uns nicht schlafen lässt,
ist das Herz auch noch so rein,
der Traum uns durch die Hölle hetzt.
Schweiß ist kalt und weckt uns schließlich,
„Wo sind wir?“ hören wir uns fragen,
scheinbar sind Schrecken nicht unendlich,
doch enden niemals alle Klagen.
Jan/120
Erkenntnis
Himmel blau und unberührt -
ein Narr ist, wer dabei nicht spürt,
welches Wunder wir erleben,
wenn wir nach purem Frieden streben.
Die Schönheit, die uns sanft umgibt
und deren Liebe nie versiegt,
sehen wir zu oft nicht mehr,
der Gedanke macht das Herz mir schwer.
Sanft berührt der Wind die Haut,
dabei ist er niemals laut,
denn flüstert er uns weise Worte,
der väterlichen, guten Sorte.
Der Schöpfung Krone wollen wir sein,
dabei bilden wir uns ein,
dass wir über die Welt regieren,
das Wort allein entspringt dem Gieren.
Und eben jene Gier ist es,
die mich nachts nicht schlafen lässt,
denn fürchte ich, dass diese Krankheit
zerstören wird das Herz der Menschheit.
Was dann noch bleibt sind leere Hüllen
und der Wunsch sie anzufüllen,
der jedoch niemals fähig ist,
dass man den Eigennutz vergisst.
Das Rad der Erde dreht stets weiter,
doch werden wir nicht bald gescheiter
und schlagen unsre Augen auf,
sind wir nicht Teil des Lebenslaufs.
Jan/120
Lesprobe: Die 7 Stufen des Wahnsinns
Eine Leseprobe zu meinem Roman Die 7 Stufen des Wahnsinns. Zum Lesen einfach den Link unten anklicken. Viel Vergnügen und gute Unterhaltung!
Jan/120
Inspiration
Himmelswesen kommt herbei,
spendet mir die reine Kraft,
endlich ist die Zeit vorbei,
in denen Zweifel Ängste schafft.
Traumgestalten gebt Geleit,
inspiriert mich Nacht für Nacht,
schwört mit mir den kühnen Eid,
über den der Teufel lacht.
Sphären meiner Phantasie,
bleibt mir treu in Ewigkeit,
denn ihr enttäuscht mich wahrlich nie,
auch wenn ihr oftmals launisch seid.
Mein Geist, mein Herz, mein Seelenleben
tut das, was ihr für richtig haltet
und ist dies auch noch so verwegen,
seid ihr es, die mein Leben leitet.
Jan/120
Abstrakte Sicht aufs Leben
Donnergrollen, Sternenglanz,
Schneegestöber, Schattentanz,
Abenteuer, Weltenreisen,
Kriege ziehen breite Schneisen,
Gras wächst auf verbrannter Erde,
auf dass das Leben fruchtbar werde,
Tränen voller Freud und Trauer,
im Geiste steht die graue Mauer,
Ignoranz und Eitelkeit
schüren qualvoll Seelenleid,
bis irgendwann beginnt die Zeit,
in der Mut neue Kraft verleiht,
und so die Menschen offner werden,
nicht mehr beherrscht von Furcht zu sterben,
zumindest lebt die Hoffnung ewig,
die Angst schleicht weiter, wächst so stetig,
bis das Herz einst stehenbleibt
und Dunkelheit sich einverleibt,
was schon immer ihres war,
wer daran denkt, ist nur ein Narr,
was zählt ist jetzt und hier und nun,
noch früh genug kann der Geist ruhn,
wenn dankbar er den Tage lebt,
nach wahrer Größe er dann strebt.
Dez/111
Fragen des Lebens
Wohin trägt der Wind die Klagen,
die von überall her strömen,
man vermag es nicht zu sagen,
vielleicht kann er sie einst versöhnen.
Wohin wäscht der Regen Leid,
das so sehr die Welt beherrscht,
schuld dafür ist oft der Neid,
der den guten Blick verklärt.
Wohin werden wir verschwinden,
wenn wir einmal die Augen schließen,
es gilt die Angst zu überwinden
und das Leben zu genießen.
Dez/110
Licht und Schatten
Große Macht im Blitzgewitter,
Wesen aus der Dunkelheit,
Götter aus den Himmelssphären
Göttinnen im Zauberkleid.
Elfen voller Eleganz,
Engelsflügel weiß wie Schnee,
Paläste für die Ewigkeit,
dort tanzen sie den Schattentanz.
Dämonen aus der Unterwelt,
Zerberus knurrt unheilvoll,
Chimären vor die Wahl gestellt,
sie lassen ihn von seiner Leine.
Der Kampf von Licht und Dunkelheit,
zwischen dem Guten und dem Bösen,
er ist es, der die Kraft verleiht,
und niemals lässt die Menschheit dösen.








