Jul/100
Eine Stimme voller Glück
Eine Stimme verzaubert,
wenn Worte erklingen,
dein Innres erschaudert,
wenn Engel singen.
Die süßen Klänge
streicheln dein Ohr,
wie tausend Gesänge
in einem Chor.
Dein Herz will lachen
an tausend Plätzen,
und all das machen,
dabei niemals verletzen.
Die Welt ist die Bühne,
du kannst sie versüßen,
es gibt keine Sühne,
wenn wir die Stimme genießen.
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Inspiriert von J.
Jul/100
Dein Geist und Du
Rennen um die ganze Welt
und nur tun, was dir gefällt,
Lachen, feiern, fröhlich sein,
im Licht des hellen Sonnenschein.
Niemals wird enden diese Zeit,
zu gehen bist du nicht bereit.
Dem Schicksal willst du Schnippchen schlagen,
in allen deinen Lebenslagen.
Stets versuchst du zu entfliehn,
die Angst ist viel zu weit gediehn,
dass das Ende dich erreicht,
der Tod sich in dein Leben schleicht.
Doch habe keine Angst im Leben,
sonst konzentrierst du all dein Streben,
vor deinem Herzen wegzulaufen,
dabei verlierst du allen Glauben.
Den Glauben an die Welt und dich,
der Geist der deinem Inneren entwich,
und seitdem jeden Tag nur weint.
im Wunsch zu sein mit dir vereint.
Jul/100
Dein Mut, Dein Lachen
Ich schließ die Augen träumerisch,
im Geist erscheint mir Dein Gesicht.
Ich seh´ das Glück in Deinem Herzen,
und auch so viele alte Schmerzen.
Geprägt von unerschütterlichem Mut,
ist Freiheit Dir Dein höchstes Gut,
für sie bist Du bereit zu geben,
wenn´s sein muss, ja sogar Dein Leben.
Selbstsicher schreitest Du voran,
nichts gibt es, das Dich Schrecken kann,
denn selbst, wenn Du den Sieg verpasst,
so ist Dein Herz doch frei von Hass.
So schau mir in die Augen, tief,
zu lange, dass Du mich verließt,
denn wenn ich seh´ in Dein Gesicht,
lach ich, nicht nur äußerlich.
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Inspiriert durch eine Person, die das Besondere im Herzen trägt…
Jul/100
Stimmen der Welt
„Gewalt, Gewalt, Gewalt“
Rufen die Mengen,
den Gürtel der Polizei sie sprengen.
„Hass, Hass, Hass“
Rufen die Mengen,
man hört es klar in den Gesängen.
„Tod, Tod, Tod“
Rufen die Mengen,
denn unterliegt er keinen Zwängen.
„Friede“
Ruft die leise Stimme,
auf dass die Herzen er erringe.
„Zu spät“
Vernahm man dieses Flüstern,
die Menge war bereits zu lüstern.
„Chaos“
Brüllt die Welt ganz laut,
die Zukunft hat der Mensch verbaut.
Jul/100
Ein Freund
Ein Freund ist da,
auch wenn man fällt,
erkennbar daran,
dass er hält,
zu Dir in jedem Augenblick,
vielleicht nicht immer mit Geschick,
doch stets voll Freundschaft,
sie gibt Kraft,
sie ist es, die das Band ausmacht,
das zwischen Dir und Ihm besteht,
gemeinsam ihr den Weg begeht,
auf dem das Leben täglich stellt,
die Probe, die das Schicksal wählt.
Jul/100
Der Diätplan des Ritters Heribert
Heribert, der stolze Ritter,
war vor langer Zeit mal fitter.
Da konnte er ohne zu schnaufen,
den Marathon ganz spielend laufen.
Doch mit der Zeit, da wurd er faul,
er nutzte immer nur den Gaul,
selbst wenn er morgens wollt zum Bäcker,
nahm er das Pferd – er selbst wurd fetter.
Und so verging Jahr aus, Jahr ein,
der Ritter stopfte in sich rein,
zu viel Bier und Süßigkeiten,
der Körper musste drunter leiden.
Heute nun hat ers schon schwer,
er bewegt sich wie ein Bär,
wenn er die Treppen runter muss,
der Schweiß er fließt in einem Guß.
Nun war es Heribert zu viel,
dass er den Damen nicht gefiel,
und so hörte man ihn plötzlich sagen,
„Ab heute werd ichs Pferdchen tragen“.
Der Plan ging auf, die Kilos flossen,
überall trug er sein Ross hin,
die Konsequenz: er war nun fitter,
das Pferd hingegen wurde fetter.
Jul/100
Das non-konforme Sandkorn
Am Strand des Lebens
lag ein Korn aus Sand,
und hoffte längs vergebens,
zu starten noch einmal von vorn,
doch diesmal weniger konform.
Die Menschen denken oft an Norm,
wenn sie am Strand spazieren gehen,
und sehen dort ein Sandkorn,
können sie es nicht verstehen,
denn sind sie zu konform.
Einzigartig sind sie alle,
Korn für Korn für Korn,
im Falle eines Falles,
gemeinsam eng verworren,
doch niemals nur konform.
Jul/100
Jammertal
Der Wind bläst schnell und immer stärker,
auch uns erscheint das Leben härter
und so steigt an von Tag zu Tag
die Zahl der Klagen, die keiner mag.
Meckern, Motzen und Gejammer
führen dazu, dass wir klammern
uns an all das, was wir kennen,
wir nichts neues unser eigen nennen.
Was ist die Folge dieses Denkens?,
es lässt uns sehr viel Zeit verschwenden,
kein Mensch mehr, der noch etwas wagt
und jeder über Stillstand klagt.
Jul/100
Der Traum
Oft kommt es vor, dass ichs versäume
und ich noch immer von Dir träume.
Sobald ich schließe meine Augen,
kann ich mein großes Glück kaum glauben.
Du stehst vor mir und lachst mich an,
Dein Lachen, das mein Herz gewann.
Dein volles Haar, Dein nobler Gang,
Deine Stimme voller Liebes-Klang.
Ich führe meine Hand zu Dir,
will Dich berührn in meiner Gier,
doch will mir das gelingen nicht,
das Erwachen kommt durchs Tageslicht.
Wiederstrebend öffne ich die Lieder,
strecke meine müden Glieder,
eine Träne läuft über mein Gesicht.
ein Traum, mehr wars auch diesmal nicht.
Jul/100
Wahrheit
Wahrheit ist, was wir so denken,
wir versuchen dabei sie zu lenken,
in eine Richtung, die uns passt,
uns ein angenehmes Leben schafft.
Wir beginnen dabei auszublenden,
und neigen dazu zu verwenden,
nur das, was wir auch sehen wollen,
und nicht das, was sehen sollen.
Die Wahrheit die sodann entsteht,
ist eine, die sich kaum bewegt,
in der ein jeder ist verloren,
der mit freien Gedanken wird geboren.





